iPhone 6s & Co. – bessere Kameras verdienen bessere Fotoapps

23. February 2016, 06:57 Uhr

Mit jeder Generation wird die Kamera im iPhone besser. Allein der Schritt vom iPhone 4 zur 5er Generation ist deutlich sichtbar gewesen, bei der Generation 6S kann lässt sich wenn überhaupt, nur noch auf sehr hohem Niveau klagen. Zwar ist die Kamera kein Vergleich zu den DSLR Kameras etwa von Canon oder Nikon, aber als kompakte Lösung, die die meisten von uns sowieso ständig dabei haben dürften, absolut ausreichend. Doch können auch die gängigen Fotoapps mit der immer besser werdenden iPhone-Kamera mithalten? Instagram ist die vielleicht bekannteste App, aber deshalb noch lange nicht die beste. Es gibt gleich eine ganze Reihe an Alternativen, mit denen sich die mit dem Smartphone geschossenen Bilder nicht nur bearbeiten, sondern auch teilen lassen. Und mit eigene lässt sich sogar Geld verdienen.

Semiprofessionelle Bildbearbeitung

Apple selbst liefert über iOS gleich zwei Fotoapps von Haus aus mit, die Kamera und die Fotos App. Dass die Fotos App mehr ist als nur ein Bilderarchiv haben inzwischen alle begriffen. Hier können die gemachten Bilder kurz und unkompliziert bearbeitet werden. Allerdings sind die Möglichkeiten hier doch relativ beschränkt. Zur nachträglichen Foto-Bearbeitungen empfehlen sich schon eher Apps wie Enlight von Lightricks und Adobes Lightroom. Beide Tools bieten eine Menge Möglichkeiten zur Bildbearbeitung, sind einfach zu bedienen und analoge Bildfilter für die, bei denen die Bildbearbeitung schnell gehen muss. Wer auf dem Mac mit Photoshop oder Lightroom arbeitet, findet sich in der mobilen Version der Adobe-App gut zurecht. Lightroom ist im Appstore runter ladbar, Enlight kostet aktuell 3,99 Euro. Gespeichert im JPEG-Format lassen sich die bearbeiteten Bilder beider Apps problemlos weiternutzen. Zum Beispiel als Kartenmotiv oder ähnliches. Die Online Druckerei viaprinto bietet dazu Gruß- und Postkarten an, deren Motiv man selbst gestaltet. Gedruckt werden die dann in individueller Auflage, von einem Exemplar bis zu 200.000 Stück ist alles machbar.

Geld verdienen mit Fotoapps

Mit Fotoapps lässt sich zum Teil inzwischen auch Geld verdienen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings auch eine entsprechende Qualität, sowohl in Sachen Auflösung als auch bei der Bildkomposition. Da gibt es zum einen EyeEm, eine Fotoapp mit Community und angeschlossenem Marketplace, auf der man seine besten Bilder lizenzieren und weltweit an Agenturen wie Getty Images verkaufen kann – ohne, dass der Nutzer dabei seine Urheberrechte abtritt.

Auch mit Foap lassen sich die selbst aufgenommen Fotos über eine App verkaufen. Dazu werden die ausgewählten Bilder einfach von Apps wie Instagram, EyeEm oder Flickr hochgeladen. Ähnlich funktionieren auch Picjerry und Fotolia Instant Collection. Zum bearbeiten taugen diese Anwendungen jedoch nicht, dass sollte vorher erledigt werden. 

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